Fechten
Degendamen scheitern

Knappe Ergebnisse verhinderten die Jubelgesänge der Degenfechterinnen. Mit den ersten Fahrkarten zu Olympia gingen leider nicht die Medaillen einher. Eine Niederlage für die mitfavorisierten deutschen Degenfechterinnen hing unter anderem mit viel Pech zusammen.

HB ATHEN. Jeweils in der Verlängerung kam am Sonntag in Athen für Imke Duplitzer (Heidenheim), Claudia Bokel (Tauberbischofsheim) und Britta Heidemann (Leverkusen) das vorzeitige "Aus". Olympiasiegerin wurde erneut die Ungarin Timea Nagy. Durch ein 15:10 über Laura Flessel-Colovic (Frankreich) verteidigte sie ihren Titel als erste Fechterin seit Ilona Elek (Ungarn) 1948. Flessels Teamkollegin Maureen Nisima wurde Dritte.

Säbelfechter Aldo Montano (Italien) gewann Olympia-Gold durch ein 15:14 über den Ungarn Zsolt Nemcsik. Bronze ging an Wladislaw Tretiak (Ukraine). Deutsche Säbelfechter sind in Athen nicht am Start. Imke Duplitzer unterlag als Degen-Vizeweltmeisterin von 2002 im Viertelfinale der Weltranglisten-Zweiten Nisima 14:15 nach Verlängerung. "Das sind so Treffer, da könnte man sich am liebsten vor den Zug werfen", kommentierte die 29-Jährige den entscheidenden Punkt. "Ich wollte es besser machen als in Sydney, aber vielleicht hat mich jemand da oben nicht lieb."

Auch bei den Spielen vor vier Jahren waren Duplitzer und Bokel im Achtelfinale zu einem deutsch-deutschen Duell aufeinander getroffen. Während damals Bokel gewann, setzte sich nun Duplitzer mit 14:13 in der Verlängerung durch. "Das hätte man auch bei bei einem B-Turnier in Mannheim ausfechten können. So stelle ich mir Olympia nicht vor", kommentierte Bokel der brisante Neuauflage.

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