Fed-Chef sieht noch keine Konjunkturerholung
Greenspan bremst Optimisten ein

Eine Konjunkturerholung in den USA hat sich nach Worten von US-Notenbankchef Alan Greenspan bisher noch nicht abgezeichnet.

Reuters BERLIN. Die jüngsten Konjunkturdaten ließen eine Stabilisierung der Wirtschaft erkennen, aber noch keinen Aufschwung, sagte Greenspan am Dienstag auf einer internationalen Bankenkonferenz in Berlin, zu der er per TV-Übertragung zugeschaltet war.

Am Arbeitsmarkt sei mit einer Besserung im Herbst zu rechnen. Das Steuerpaket der US-Regierung werde die verfügbaren Einkommen erhöhen. Mit Blick auf die Warnungen der US-Notenbank vor einem möglichen "unerwünschten Preisrückgang" sagte Greenspan, die US-Notenbank sei nicht besorgt, dass eine Deflation bevorstehe. Doch man müsse sich vorbeugend intensiv damit beschäftigen, wie die Notenbank einen anhaltenden gefährlichen Preisrückgang bekämpfen könne, da es hierzu viel weniger Erfahrungen gebe als mit dem Kampf gegen Inflation.

Die Regierungen der sieben führenden Industrieländer und Russlands (G8) hatten sich zum Abschluss ihres Gipfeltreffens im französischen Evian zuversichtlich zu den Wachstumschancen der Weltwirtschaft geäußert und erwarten eine weltweite Belebung im zweiten Halbjahr.

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