Fed-Sitzung lähmt
Dax-Werte notieren leichter

Der Deutsche Aktien-Index (Dax) lag gegen 11 Uhr bei 5 838 Zähler - ein Minus von 1,07 %.

dpa/rtr/vwd FRANKFURT/MAIN.

SAP -Aktien setzen sich erneut auf die unterste Position im Dax. Sie verloren mit einem Abschlag von 3,38p;% auf 160Euro am stärksten. Deutsche-Post -Aktien legten um 0,66 % auf 18,30 Euro zu und waren damit an der Spitze.

Der Auftritt der Siemensfamilie ist heute eher traurig: Infineon verloren 2,45 Prozent auf 28,70 Euro, Epcos verbilligten sich um 2,65 Prozent auf 63,13 Euro die Anteilsscheine des Mutterkonzerns Siemens sanken um 2,05 Prozent auf 71,11 Euro.

T-Aktie verliert an Wert

Daneben gaben die Aktien der Telekom um rund 1,8sp;% ab, nachdem die Gesellschaft mitgeteilt hatte, ihre Schulden durch die Ausgabe einer Anleihe und den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögen abzubauen.

Die deutschen Technologietitel litten nach Analystenangaben unter der Gewinnwarnung des US-Halbleiterherstellers Applied Micro Circuits der am Vortag nach Handelsschluss an der NASDAQ mitgeteilt hatte, in den ersten drei Monaten des Jahres je Aktie einen Verlust zwischen 4 und 6 Cent auszuweisen. Für den Gewinneinbruch hatte das Unternehmen die weltweit nachlassende Nachfrage nach Halbleitern verantwortlich gemacht.

Das Scheitern der Tarifverhandlungen zwischen VW und der IG Metall belasten den Kurs der VW -Aktien, die 1,08p;% auf 54,26bsp;Euro sinken. "Das heißt, dass mit den Gewerkschaften keine Abschlüsse unter den Tarifverträgen möglich sind", sagt ein Händler. Zwar habe die Verhandlung bereits am Vortag auf den Kurs gedrückt, das Scheitern der Gespräche werde aber nochmals Druck bringen. Denn damit würden Kostensenkungen in dieser Branche künftig schwieriger.

Bei der Investorenkonferenz von Bayer am Dienstag interessiert Händler vor allem, ob der Konzern wie sein Konkurrent BASF eine Gewinnwarnung herausgibt oder aber die bisherigen Prognosen bestätigt. "Die Branche steht unter Druck, da kommt Bayer heute eine Schlüsselrolle zu", sagt ein Teilnehmer. Nach den Prognosesenkungen des US-Konzerns Merck und der deutschen BASF käme eine entsprechende Ankündigung von Bayer zwar nicht überraschend, wäre "aber Gift für die Branche". Bayer geben 1,1 % auf 42,90 Euro ab und BASF um 1,3 % auf 43,05 Euro.

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