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Federated Department Stores: Absatz bei Macy’s und Bloomingdale’s sinkt

Die Umsätze des Einzelhandels sind im Dezember im Vergleich zum letzten Jahr zurückgegangen. Federated Department Stores, die Muttergesellschaft der bekannten Kaufhausketten Macy's und Bloomingdale's teilt man Donnerstagmorgen mit, dass die Umsätze von Geschäften, die seit mindestens einem Jahr geöffnet sind, im September um 12,9 Prozent gesunken sind. Als Grund nennt das Unternehmen eine Kaufzurückhaltung der Verbraucher seit den Angriffen des 11. September. Auch für den Oktober erwartet Federated Department Stores keine Besserung der Situation und prognostiziert einen Umsatzrückgang um sieben bis zehn Prozent im Vorjahresvergleich. Das Unternehmen stützt sich bei seinen Angaben auf die Umsätze des Fünfwochenzeitraums vor dem 6. Oktober. In diesem Zeitraum waren sogar 14,5 Prozent oder 230 Millionen Dollar weniger umgesetzt worden als im Vorjahreszeitraum. Bereits im letzten Monat hatte das Unternehmen angekündigt, dass die Ertragsprognosen für den Rest des Jahres 2001 wegen stark gesunkener Umsätze nach dem 11. September gesenkt werden müssten. In der Folge hatten auch die Analysten ihre Ertragserwartungen korrigiert. Waren vor den Anschlägen für Federated Department Stores noch Gewinne von 3,54 Dollar je Aktie erwartet worden, liegt die aktuelle Konsensschätzung der Experten nur noch bei 3,09 Dollar Gewinn je Aktie. Auch Einzelhändler Dillard's teilt die Umsatzprobleme der Branche. Die Umsätze im September um acht Prozent im Vergleich zu Vorjahr gefallen, so das Unternehmen. Als Grund sehen auch die Dillard's-Manager das seit dem 11. September rapide gefallene Verbrauchervertrauen.

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