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Federated Department Stores: Zu hoch gesteckte Ziele

Federated Department Stores hat seine Ziele doch zu hoch gesteckt. Der US-Einzelhandelskonzern muss seine Gewinnerwartungen nun zum zweiten mal innerhalb eines Monats reduzieren - und zwar gewaltig.

Der Eigentümer der Kaufhäuserketten Bloomingdale`s und Macy`s geht nun von 40 bis 50 Cents Gewinn pro Aktie aus. Diese Prognose schließt die Kosten für die geplante Umstrukturierung ein. Zuvor hatte das Unternehmen mit 65 Cents Gewinn pro Aktie gerechnet. Ebenso düster sieht es bei den Erwartungen für das laufende Fiskaljahr aus. Der Konzern fährt seine Gewinnprognosen von 4,25 Dollar Gewinn pro Aktie auf 3,60 bis 3,90 Dollar pro Papier zurück.

Als Grund nennt Federated das veränderte Konsumentenverhalten. Die Kunden von Federated geizen mehr bei Kleidung und haben mehr für die Billigwaren von Konkurrenten wie Wal-Mart übrig. Der Einzelhändler rechnet daher mit einem Umsatzrückgang im zweiten Halbjahr von ein bis zwei Prozent.

Doch diese Ankündigung trifft die Anleger nicht unvorbereitet. Analyst Wayne Hood aus dem Hause Prudential Securities hatte bereits vor über einem Monat gewarnt, dass das Unternehmen seine Erwartungen nicht einhalten wird. Der Experte stufte den Wert damals von "kaufen" auf "halten" ab. Begründung: Der Umsatz werde bis in den Herbst schwach bleiben. Goldman Sachs zieht am Donnerstag nach, wenn auch verspätet, und setzt den Wert von "market outperform" auf "market perform" herunter.

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