FedEx notiert im Minus
Rally im frühen US-Aktienhandel

Der Börsentag beginnt mit einer Rally. Der Dow Jones Index schießt sofort nach der Eröffnung mit über 200 Punkten in die Höhe. Auch der Nasdaq Index macht Verluste wett, denn heute sind Investoren in Bezug auf den Technologiebereich optimistisch gestimmt.

NEW YORK. Computer- und Softwarewerte erhalten Schwung von Dell. Der größte Computerdirektvertreiber von PCs hat seine Umsatz- und Gewinnprognosen bestätigt. Das Unternehmen will im ersten Quartal einen Gewinn von 17 Cents pro Aktie und einen Umsatz von acht Millionen Dollar verbuchen. Im Schlepptau von Dell gewinnen Intel, Microsoft, Compaq, Apple und IBM an Wert.

In die Höhe geht es auch für Yahoo. Die Analystin Holly Becker von Lehman Brothers stuft das größte Internetportal von "market perform" auf "kaufen" auf. Sie glaubt, dass die Yahoo-Aktie endlich den Boden gefunden hat. Weiterhin sei der Aktienpreis mittlerweile für Übernahmen interessant.

Als Fels in der Brandung der schwindenden Gewinne präsentiert sich einmal wieder Bed, Bath & Beyond. Die größte Haushaltswarenkette konnte den Gewinn und Umsatz im abgelaufenen Quartal um ein Drittel steigern. Mit einem Gewinn von 22 Cents pro Aktie übertraf Bed, Bath & Beyond die durchschnittlichen Erwartungen der Wall Street um einen Cent. Die Aktie gehörte in den vergangenen Monaten zu den besten Nasdaq-Performern. Sie hat seit Jahresanfang rund zehn Prozent zugelegt. Die Aktie gewinnt im frühen Handel rund zehn Prozent dazu.

Serie der korrigierten Prognosen setzt sich fort

Doch Gewinnwarnungen fehlen auch heute nicht. Vor Börseneröffnung meldet Akamai, dass das Softwareunternehmen im ersten Quartal deutlich weniger umgesetzt hat als ursprünglich erwartet. Die Pleite zahlreicher Dot.com-Unternehmen hat sich für Akamai bemerkbar gemacht. Akamai konnte deutlich weniger Software, die den Datenverkehr im Internet beschleunigt, umsetzen. Doch heute ist die Stimmung an der Technologiebörse so gut, dass auch Akamai zulegen kann.

Zudem wird FedEx die Prognosen für das vierte Quartal nicht erreichen. Das teilte das Logistikunternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss mit. Die Kunden von FedEx haben in Reaktion auf die wirtschaftliche Abkühlung in den USA weniger Sendungen verschickt, was das Ergebnis des Branchenführers belastet. Viele Kunden vernachlässigen aus Kostengründen den Zeitfaktor und verschicken ihre Sendungen per Schiff und nicht über schnellere Kurierdienste. Die Aktie verliert leicht.

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