Fehlbetrag kein langfristiges Problem
Merck Finck sieht Telegate weiter als "Outperformer"

Merck Finck & Co sieht in den Vereinigten Staaten ein großes Wachstumspotenzial für Telegate.

adx MÜNCHEN Das Bankhaus Merck Finck & Co, München, schätzt die Aktien der Telegate AG weiterhin als "Outperformer" ein. Der gestiegene Fehlbetrag im ersten Halbjahr sei vor allem auf Marketingkosten sowie Aufwendungen für den Markteintritt im Ausland zurückzuführen und daher kein langfristiges Problem, sagte Analystin Susan Joyalle im Gespräch mit ADX. Während das Auslandsgeschäft in Spanien und Italien bereits angelaufen sei, werde das Call Center in Großbritannien erst in einigen Monaten Umsätze beisteuern. Dies gelte auch teilweise für die USA, wo der Auskunftsmarkt voraussichtlich in drei bis vier Monaten dereguliert werde. Dann könne Telegate unter eigenem Namen auftreten. Bislang sei die Gesellschaft für eines der regionalen Telekomunternehmen aktiv.

Für Telegate sieht die Analystin gerade in den Vereinigten Staaten ein großes Wachstumspotenzial. Derzeit werde die Telefonauskunft von den regionalen Gesellschaften anderen Unternehmen übertragen, die gegen Gebühr die Datenbanken der Telefongesellschaften nutzen. Mit einer Fehlerquote von etwa 60 % sei die Qualität der Telefonauskünfte in den USA äußerst mangelhaft. "Mit Sicherheit kann Telegate das besser", ist Joyalle überzeugt. Das Umsatzziel von 300 Mill. DM im laufenden Jahr sollte das Unternehmen erreichen können. Ihre endgültigen Ergebnisschätzungen will die Analystin erst nach einem Gespräch mit dem Management festlegen.

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