Fehlende Produktzulassung
Rösch schreibt starke Verluste

Das Berliner Medizintechnikunternehmen Rösch hat seine Verluste im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich ausgeweitet.

ddp/vwd BERLIN. Dafür ist vor allem die noch immer fehlende Zulassung für das Hauptprodukt, die nadelfreie Injektionshilfe INJEX für den deutschen Markt, verantwortlich. Gleichzeitig revidierte das Unternehmen seine Zahlen für das Gesamtgeschäftsjahr 2000/2001 (31. Juli) nach unten. Wie das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Freitag in Berlin mitteilte, weist das vorläufige Ergebnis für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001 (Februar bis April) einen Verlust von 4,1 Millionen Euro (rund acht Millionen Mark) auf und liegt damit um 32 Prozent unter den Planungen.

Die Konzernbetriebsleistung erhöhte sich von Februar bis April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 91 Prozent auf 6,5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2000/2001 (31. Juli) erwartet Rösch eine Betriebsleistung von sieben bis acht Millionen Euro. Im vierten Quartal wird mit einem Verlust beim Ergebnis von 1,5 Millionen Euro gerechnet. Wesentlicher Grund für die Anpassung der Planungen ist auch hier die noch fehlende Zulassung für die Injektionshilfe, die vor allem bei Diabetikern Anwendung finden soll. Die Entscheidung zur Zulassung befindet sich dem Unternehmen zufolge derzeit in letzter Instanz beim Bundesverband der IKK und wird noch in diesem Kalenderjahr erwartet. Nach erfolgter Zulassung will Rösch eine neue Planung für die kommenden beiden Geschäftsjahre vorlegen.

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