Fehler beim Qualifying
Schumacher startet in China vom 17. Platz

Michael Schumacher startet bei der Premiere in Shanghai aus der vorletzten Reihe. Der Formel 1-Weltmeister wurde nach seinem Dreher sogar noch einen Platz hochgestuft.

HB BERLIN. Michael Schumacher muss bei der Formel 1-Premiere in Shanghai den Großen Preis von China vom 17. Platz aus beginnen. Beim Qualifying am Samstag brach der siebenmalige Weltmeister nach einem Dreher seine Runde ab und wurde ohne Zeit an das Ende des Feldes gesetzt. Zunächst lag Schumacher auf dem 18. Platz, da aber Minardi am einen Platz vor Schumacher liegenden Zsolt Baumgarnter den Motor wechselte, wurde der Ungar um zehn Ränge zurückgestuft. Während der Kerpener nun vom 17. Rang aus in das Rennen geht, satrtet Baumgartner als 20. und Letzter. Schumachers bis dahin schlechtester Startplatz war ein 16. Rang am 27. August 1995 in Spa. Am Ende gewann er das Rennen nach einer famosen Aufholjagd. Diesmal peilt der 35-Jährige noch einen Platz auf dem Treppchen an. Allerdings muss der Weltmeister den Dreher erst noch verdauen. «Ich weiß auch nicht, woran es lag. Wir müssen jetzt erstmal das Auto checken. Das ist das erste Mal, dass mir so ein grober Fehler passiert ist und ich so weit hinten stehe.« Insgesamt gelassen sieht er das Ganze dennoch: »Es ist gut, dass die WM schon entschieden ist, da kann ich das natürlich etwas entspannter sehen.« Dafür eroberte Teamkollege Rubens Barrichello die Pole Position für den 16. von 18 WM-Läufen am Sonntag. (8.00 Uhr MESZ/live bei Premiere und RTL). Der Brasilianer, der zuletzt in Monza seinen ersten Saisonsieg gefeiert hatte, war in 1:34,012 Minuten 15 Hunderstelsekunden schneller als der Finne Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes (1:34,178). Unterdessen beweist Ralf Schumacher drei Monate nach seinem Unfall in Indianapolis gute Form bei seinem Comeback. Der Williams-BMW-Pilot geht nach einer Qualifikationszeit von 1:34,891 Minuten als Fünfter in das Rennen. BMW-Williams-Kollege Juan Pablo Montoya aus Kolumbien fuhr nur die zehntschnellste Zeit (1:35,245). Der Mönchengladbacher Nick Heidfeld belegte Rang 14 (1:36,507), sein Jordan-Kollege Timo Glock aus Wersau startet in seinem zweiten Grand Prix von Position 16 (1:37,140).

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