Fehler beim Zählen
Südkorea: Zahl der Toten nach unten korrigiert

Drei Tage nach dem Absturz der Boeing 767 in Südkorea hat das Transportministerium in Seoul die Zahl der geborgenen Todesopfer von 126 auf 122 korrigiert. Der Fehler sei beim Zählen der Leichen entstanden, hieß es am Donnerstag.

dpa SEOUL. Von 166 Insassen der Maschine der staatlichen Air China gelten jetzt noch sechs als vermisst. Den Absturz am Montag in der Nähe des Flughafens der Küstenmetropole Busan im Südosten überlebten 38 Menschen, darunter der 31-jährige chinesische Pilot.

Der Fehler beim Zählen sei auch darauf zurückzuführen, dass Leichenteile verschiedener Opfer zusammen aufbewahrt worden seien, hieß es. Zur Identifizierung der Leichen sind die Behörden auf genetische Analysen angewiesen. Die Unglücksmaschine hatte beim zweiten Landeanflug bei schlechtem Wetter einen Berg gerammt. Die Ermittlungen an der Absturzstelle wurden fortgesetzt.

Erkenntnisse über die Unglücksursache erhoffen sich die koreanischen, chinesischen und amerikanischen Experten von der Analyse des Stimmenrekorders und des Flugdatenschreibers. Die Analyse könne bis zu zwei Monate oder länger dauern. Menschliches Versagen wird als Unglücksursache nicht ausgeschlossen. Der Pilot hatte angegeben, dass es vor dem Absturz keine Probleme gegeben habe. Die Untersuchungen richteten sich aber auch auf die Flugerfahrung des Piloten.

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