Feiertag an der Börse
Kommentar: Rationaler Handel

Am Donnerstag ist Feiertag. Na und, sagt die Deutsche Börse und ermöglicht ihren Kunden auch an Fronleichnam den Handel mit Wertpapieren. Man hat die Bilder schon im Kopf von den Aktienhändlern, die im Börsensaal wieder gelangweilt fernsehen oder Skat spielen. Am Ende werden sie wieder sagen, dass das alles sowieso nichts bringt und vor allem viel Geld kostet. Und dass das Handelsvolumen zu gering ist und womöglich irreale Kurse dabei herauskommen.

Warum also nehmen die Banken diesen Stress am Feiertag überhaupt auf sich? Weil sie Angst haben. Angst, dass in ihrer Abwesenheit ein dicker Auftrag an die Konkurrenz gehen könnte. Und weil alle Banken diese Angst verspüren, nehmen auch alle am Feiertagshandel teil. Im wahrsten Sinne des Wortes handeln die beteiligten Banken also rational - auch wenn manch ein Privatanleger darüber mit dem Kopf schüttelt.

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