Feindliches Übernahmeangebot wird eventuell erhöht
Die OM Gruppe macht sich noch Hoffnung auf die Londoner Börse

Die schwedische OM Gruppen setzt auf Gespräche mit dem Vorstand der Londoner Börse und schließt ein besseres feindliches Übernahmeangebot offenbar nicht aus.

Reuters LONDON. OM-Gruppen-Chef Per Larsson sagte am Sonntag, er wolle, dass der Börsen-Vorstand endlich Gespräche aufnehme. Die "Sunday Times" hatte Larsson zuvor mit den Worten zitiert: "Wenn wir die Chance zu einem Gespräch mit dem Board der LSE bekommen und sie wollen etwas anderes, dann können wir über den Preis reden."

Larsson sagte, er habe in dem Zeitungsinterview keineswegs ein neues Angebot angekündigt. "Kommen Sie und reden Sie über unser Angebot", sei sein Begehren, sagte Larsson. Es habe viele Gerüchte über weitere Übernahmeofferten gegeben. Es liege aber nur eines auf dem Tisch, nämlich das von OM Gruppen, die auch die Börse Stockholm betreibt. Das Übernahmeangebot bewertet die Londoner Böerse (LSE) zum aktuellen Kurs mit rund 802 Mill. Pfund. Die Londoner Börse hat die Übernahmeofferte abgelehnt. Zugleich war die geplante Fusion mit der Frankfurter Börse zur iX gescheitert.

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