Fensterbauer hofft auf echte schwarze Zahlen
Weru-Chef sieht Talsohle erreicht

Der württembergische Türen- und Fensterhersteller Weru hofft für das laufende Jahr nach Entlassungen und Umstrukturierungen operativ wieder auf schwarze Zahlen.

Reuters STUTTGART. "Wir glauben, dass in unserem Bereich die Talsohle erreicht ist", sagte Vorstandschef Walter Had am Montag in Stuttgart mit Blick auf den Kunststofffenster-Markt für private Wohnhäuser. Weru wolle seinen Marktanteil in dem seit Jahren schrumpfenden Segment 2003 auf 11,3 von 9,7 % erhöhen. Der Umsatz soll das Vorjahresniveau übertreffen. Der Auftragseingang liege zehn Prozent über Vorjahr, hieß es. 2002 war der Umsatz auf 139,3 (2001: 158,8) Mill. ? gesunken.

Das Konzernergebnis vor Steuern war mit 3,6 (1,0) Mill. ? positiv ausgefallen, nachdem Weru einen Sonderposten mit Rücklageanteil aus der staatlichen Förderung des neuen Werks im ostdeutschen Triptis in Höhe von 11,2 Mill. ? auflöste. In der AG liefen 7,7 (minus 1,0) Mill. ? Verlust auf.

Mitte März hatte Weru die Entlassung von 80 Mitarbeitern am Stammsitz in Rudersberg angekündigt. Die tief defizitäre Sparte Holzfenster war bereits zuvor an den Mehrheitsaktionär Fenster Holding abgetreten worden. 98,65 % der Weru-Aktien liegen bei einer Beteiligungsgesellschaft des Frankfurter Triton Fund. Ein Delistung sei aber trotz des geringen Streubesitzes nicht geplant, hieß es im Geschäftsbericht.

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