Ferien in Stammwerk Zuffenhausen verlängert
Längerer Boxenstopp für Porsche 911 und Boxter

Der Sportwagenbauer Porsche will mit verlängerten Werksferien in seinem Stuttgarter Werk die stark rückläufige Nachfrage nach seinen Modellen "Boxster" und "911" auffangen.

Reuters STUTTGART. Das Werk in Stuttgart-Zuffenhausen werde in den zwei Wochen rund um Ostern schließen, sagte ein Porsche-Sprecher am Montag. Auch an drei Brückentagen im Mai und Juni werde nicht gearbeitet, die dreiwöchigen Werks-Ferien im Sommer würden um eine Woche verlängert. Durch die Kürzungen produziert der Sportwagenbauer allein 2400 Sportwagen weniger. Vorstandschef Wendelin Wiedeking hatte bereits angekündigt, die Produktion im laufenden Jahr um "mehrere tausend" Einheiten zu kürzen.

"Das Klima in den USA ist nicht danach, Luxus-Sportwagen zu kaufen", kommentierte ein Porsche-Sprecher den jüngsten Rückgang der Absatzzahlen von 911 und Boxster auf dem nordamerikanischen Markt im März um mehr als 20 %, dem größten Absatzmarkt für Porsche. Der Konzern hatte die Einbußen zwar mit dem Start des Geländewagens "Cayenne" wettgemacht, dieser wird jedoch in einem neuen Werk in Leipzig zusammengebaut. Die Mitarbeiter in Stuttgart glichen mit den zusätzlichen Ferien ihre zum Großteil riesigen Überstundenkonten aus, die im Boom des letzten Jahres entstanden seien, sagte der Sprecher.

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