„Fernduell“ mit Thorpe beginnt am Samstag
Phelps darf auch in der Staffel ran

Unverhofft kommt oft: Nach einem Start-Geschenk hat der US-Schwimmstar doch noch die Chance, den Rekord seines Landsmanns Mark Spitz zu übertreffen uns sich damit die Millionenprämie eines Sponsors zu sichern. Spitz hatte 1972 in München sieben Mal Gold geholt.

HB ATHEN. US-Cheftrainer Eddie Reese entschied am Freitag, dass Phelps für das Finale über 4x100 m Freistil am Sonntag "gesetzt" wird. Sollten im Vorlauf zwei Schwimmer des amerikanischen Quartetts allerdings schneller als 48,4 Sekunden sein, würde Phelps wieder gestrichen. Der 19 Jahre alte Phelps plant jetzt in Athen mit acht Starts.

Der Zweikampf um die Rolle des Schwimm-Königs der olympischen Wettbewerbe von Athen mit Australiens Olympiasieger Ian Thorpe beginnt an diesem Samstag mit einem "Fernduell". Thorpe ist als Weltrekordler über 400 m Freistil hoher Favorit, Phelps nimmt die gleiche Rolle über 400 m Lagen ein. Zum einzigen direkten Vergleich kommt es über 200 m Freistil mit den Vorläufen am Sonntag. Beide fühlen sich fit für den Machtkampf. Thorpe plant mit sechs Starts.

Für den "schwimmenden Wunderknaben" Phelps machen die Amerikaner eine große Ausnahme. Denn die strengen Regeln des US-Verbandes erlauben einen Staffelstart nur, wenn der Athlet diese Disziplin auch bei der nationalen Qualifikation bestritten hat. Bei den Trials in Long Beach hatte Phelps die 100 m Freistil ausgelassen.

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