Fernseh-Lotterie bedauert geplante Gewinn-Begrenzung
Neuer Staatsvertrag benachteiligt private Lotterien

Eine von den Bundesländern vorgesehene Begrenzung der Höchstgewinne bei privaten Lotterien auf eine Million Euro hat die vom ZDF präsentierte "Aktion Mensch" (früher Aktion Sorgenkind) kritisiert.

HB/dpa MAINZ/BONN. Diese in einem neuen Staatsvertrag angestrebte Festschreibung beschränke die Entwicklungsfähigkeit der privaten Lotterien, wie auch der ARD-Fernsehlotterie, so die "Aktion Mensch" am Mittwoch in Bonn. Sie verschaffe den staatlichen Lotterien Vorteile, für die es keine Obergrenzen der Gewinne geben solle. Der Höchstgewinn der "Aktion Mensch" besteht derzeit aus einem Traumhaus im Wert von 500 000 Euro. Er soll vom Herbst an auf eine Traumvilla für eine Million Euro erhöht werden. Der geplante Staatsvertrag sehe vor, dass dieser Höchstgewinn nicht mehr gesteigert werden dürfe.

Träger der staatlichen Lotterien Süddeutsche und Norddeutsche Klassenlotterie sind die Bundesländer. Diese Lotterien werben derzeit mit Gewinnen von bis zu 12,5 Mill. Euro. Für die "Aktion Mensch ist das rheinland-pfälzische Finanzministerium federführend zuständig. Mainz ist als Standort des ZDF juristischer Sitz dieser Lotterie, die in Bonn ansässig ist.

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