Fernseharbeit geht vor
Harald Schmidt macht als Bühnenschauspieler weiter

Schmidt hatte am Wochenende in einem Zeitungsinterview gesagt, er wolle sich als Schauspieler zurückziehen. Intendant Matthias Hartmann habe mit Schmidt am Sonntag gesprochen.

HB/dpa BOCHUM. "Es bleibt bei unseren Vereinbarungen. Im Oktober spielt er zunächst in vier Vorstellungen wieder den "Lucky" in "Warten auf Godot"", sagte der künstlerische Betriebsdirektor Rolf D. Suhl am Montag.

"Ich ziehe mich mit der beruhigenden Erkenntnis zurück, dass viele Schauspieler besser sind als ich", hatte Schmidt gesagt. In "Warten auf Godot" und die "Direktoren" hatte er für viel Aufsehen gesorgt. In der alljährlichen Kritiker-Umfrage der Zeitschrift "Theater heute" war er neulich zum "Nachwuchsschauspieler des Jahres" gekürt worden. Ob der 45-jährige Late-Night-Talker neue Inszenierungen mitmacht, ist jedoch noch offen. "Das hängt von den Gesprächen mit ihm ab. Es ist kein definitiver Ausstieg", sagte Suhl. Zwischen den Produktionen bekomme er aber längere künstlerische Pausen. "Seine Fernseharbeit geht vor."

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