Ferrari hofft auf Heimsieg
Barrichello in Monza von der Pole

Rubens Barrichello startet beim Großen Preis von Italien in Monza von der Pole Position. Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher erzielte im Qualifying die drittbeste Zeit.

HB BERLIN. Rubens Barrichello hat die elfte Pole Position seiner Karriere erzielt. Im Qualifying zum Großen Preis von Italien am Sonntag fuhr der Brasilianer in 1:20,089 Minuten die schnellste Zeit aller 20 Konkurrenten. Ferrari-Teamkollege Michael Schumacher (1:20,637) reihte sich auf dem dritten Rang hinter Williams-BMW-Pilot Juan-Pablo Montoya (1:20,620) ein.

Schumacher konnte mit seiner Platzierung gut leben. «Ich bin sogar etwas überrascht über Platz drei, denn ich habe in der letzten Kurve einen Fehler gemacht, der mich viel Zeit gekostet hat. Rubens hat aber eine perfekte Runde erwischt, dagegen war heute nichts zu machen.»

Barrichello verbesserte die alte Pole-Bestmarke von Montoya, der vor zwei Jahren ebenfalls in Monza 259,827 km/h erreicht hatte. «Das war fantastisch, ich konnte fast die ganze Runde am absoluten Limit fahren», sagte Barrichello. BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen war auch mit Rang zwei für Montoya zufrieden: «Es freut mich, dass wir auf der Motorenstrecke Nummer eins eine solche Leistung zeigen konnten.»

Michael Schumacher blickte bereits auf das morgige Rennen voraus. «Mit Rubens auf Platz eins und mir auf Rang drei sind die Karten für uns sehr gut gemischt. Ich hoffe, dass wir das ausnutzen und den Tifosi zu den beiden WM-Titeln noch einen Heimsieg schenken», sagte der Kerpener, der seinen siebten WM-Titel bereits vor zwei Wochen in Spa perfekt gemacht hatte.

Neben Schumacher in Reihe zwei steht Renault-Pilot Fernando Alonso aus Spanien. Der Finne Kimi Räikkönen landete im McLaren-Mercedes hinter den BAR-Piloten Takuma Sato (Japan) und Jenson Button (England) auf Rang sieben. «Alles liegt eng beieinander. Im Rennen sollten wir unsere Chancen haben», hofft Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Nick Heidfeld geht vom letzten Startplatz aus ins Rennen. Der Mönchengladbacher wurde wegen Motorenwechsels bei seinem Jordan um zehn Plätze zurückgestuft.

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