Fertighausanbieter will 2003 in Gewinnzone zurück
Kampa hofft auf festes finanzielles Fundament

Der Fertigausanbieter Kampa will in diesem Jahr den Verlust reduzieren und 2003 wieder schwarze Zahlen schreiben. Auf Grund des guten Auftragsbestandes und der besseren Kapazitätsauslastung im vierten Quartal werde sich die Ertragslage der Gruppe verbessern, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Minden mit.

Reuters MINDEN. Darüber hinaus werde die bis zum Jahresende geplante Verschmelzung der 19 Konzerngesellschaften auf nur noch fünf Gesellschaften Kosten senken. Angesichts dessen erwarte der Vorstand 2002 bei einem Umsatzplus auf 161,1 (Vorjahr 142,6) Millionen Euro und eine "deutliche" Verringerung des Verlustes. 2001 hatte Kampa einen Fehlbetrag von knapp neun Millionen Euro verbucht.

Kampa teilte mit, in den ersten neun Monaten habe die Gruppe zusammen mit dem im Frühjahr übernommenen Konkurrenten, ExNorm Fertighaus GmbH, einen Umsatzzuwachs von 10,2 Prozent auf 94,9 Millionen Euro erzielt. Ohne ExNorm habe der Umsatz 10,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen. Die Integration von ExNorm sowie die Umstrukturierung des Konzerns hätten das Ergebnis belastet und bis Ende September zu einem auf 7,6 (minus 6,1) Millionen Euro erhöhten Verlust geführt.

Der Auftragseingang stieg um knapp 50 Prozent auf 238,1 Millionen Euro und habe sich in den Monaten Oktober und November weiter positiv entwickelt. Der Fertighausbau entwickele sich derzeit besser als der Massivbau. Der Auftragsbestand von 268,7 Millionen Euro (plus 29,4 Prozent) entspreche einer Auslastung von acht Monaten.

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