Fester Nikkei stemmt sich gegen Nasdaq
Nikkei geht fest aus dem Handel

Nach einem schwachen Start hat die asiatische Leitbörse in Tokio am Donnerstag fest geschlossen. Trotz eines erneuten Absackens der US-Technologiebörse NASDAQ konnte der Nikkei-Index für 225 führende Werte bis Handelsende um ein Prozent zulegen.

dpa TOKIO. Das Börsenbarometer ging mit einem Gewinn von 140,87 Punkten beim Stand von 14 648,51 Punkten aus dem Markt.

Händler berichten von einer technischen Korrektur. "Es gibt keinen besonderen Grund für den Anstieg. Es waren einfach die günstigen Preise, die die Investoren angezogen haben", sagte Masafumi Okamoto, Aktienhändler bei Jyujiya Securities. Zusätzlich seien Gelder von Pensionsfonds und Bonuszahlugen zum Jahresende in den Markt geflossen. Die Jagd nach günstigen Papieren dürfte jedoch nicht den Nikkei unterstützen, da eben nicht die verhältnismäßig teuren Indexwerte betroffen seien. Daher geht Okamoto nicht davon auss, dass das Börsenbarometer ohne Hilfe der Wall Street auf 15 000 Zähler steigt.

Preisgünstige Bauwerte waren der Renner des Handelstages. Obayashi stiegen um 9 auf 484 Yen. Shimizu kletterten um 13 auf 338 Yen. Kajima gewannen 6 auf 307 Yen hinzu.

Unter Druck waren führende Elektronikkonzerne. Fujitsu verloren 64 auf 1.170 Yen. NEC gaben 40 auf 2.090 Yen ab. Sega stemmten sich gegen den Trend und gewannen 115 auf 1 170 Yen. Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, sich vom teuren Vertrieb der Dreamcast-Spielkonsole zurückzuziehen. Das wiederum nährte Hoffnungen auf einen Gewinnsprung.

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