Festerer Euro stützte die Kurse der Zinsfutures
Euro-Renten deutlich im Plus

Die europäischen Rentenmärkte haben am Donnerstag Händlern zufolge in technisch bedingtem Handel und angesichts der schwächeren Kurse auf den Aktienmärkten deutlich im Plus tendiert.

Reuters FRANKFURT. Der richtungweisende Bund-Future notierte gegen 13.20 Uhr MESZ mit 29 Ticks im Plus bei 104,89 Punkten. Der Auftrieb an den Rentenmärkten war Händlern zufolge hauptsächlich technisch bedingt, nachdem die Kurse der Zinsfutures in den vergangenen Tagen unter Druck gestanden hatten. Der Dax verlor unterdessen 1,6 % auf 6656,9 Punkten. Der Neue Markt lag zuletzt 2,48 % im Minus bei 4913,59 Zählern. Auch der festere Euro stütze die Kurse der Zinsfutures, sagten Händler.

Der Euro war am Donnerstagvormittag kurzzeitig deutlich über die Marke von 85 Cents gestiegen, nachdem er am Mittwoch auf ein Rekordtief von 0,8440 abgerutscht war. Gegen 13.20 MESZ notierte die Währung mit 0,8509/12 $.

Der Bobl-Future lag zuletzt elf Stellen im Plus bei 103,30 Punkte. Der Schatz-Future lag mit plus einem Tick bei 101,50 Punkten. Die zehnjährige Bundesanleihe Juli 2010 notierte zur Kasse 99,400 nach 99,370 % am Vortag. Die aktuelle Rendite lag bei 5,316 %.

Die börsennotierten Bundeswertpapiere notierten am Donnerstag im Kassavergleich überwiegend fester. Es verbesserten sich 75 gehandelte Titel um bis zu 0,300 %, während 15 Papiere bis zu 0,035 % verloren. Die Bundesbank kaufte in Frankfurt zum Marktausgleich Anleihen im Volumen von 48,5 (Vortagesverkäufe 52,1) Mill. Euro. Die Umlaufrendite fiel auf 5,32 von 5,35 % am Mittwoch. Der Rex-Rentenindex gewann 0,16 % auf 109,8192 Punkte.

Neue Impulse würden Händlern zufolge im Tagesverlauf voraussichtlich von den am Nachmittag (MESZ) erwarteten US-Konjunkturdaten kommen. Um 14.30 Uhr MESZ werden die Erstanträge für Arbeitslosenhilfe für die Woche zum 16. September bekannt gegeben. Von Reuters befragte Analysten prognostizieren einen Rückgang der Anträge auf 310 000 von 324 000 in der Vorwoche.

Um 16.00 Uhr MESZ steht außerdem der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank von Philadelphia für September an. Analysten erwarten, dass der Index auf 7,4 im September nach 14,1 im August gefallen ist.

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