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Festnahme im Fall der toten Sandra

Nach dem Tod der 15-jährigen Sandra aus dem nordfriesischen Wesselburen (Schleswig-Holstein) hat die Polizei den Lebenspartner der Mutter als Tatverdächtigen festgenommen.

dpa WESSELBUREN/FLENSBURG. Nach dem Tod der 15-jährigen Sandra aus dem nordfriesischen Wesselburen (Schleswig-Holstein) hat die Polizei den Lebenspartner der Mutter als Tatverdächtigen festgenommen.

Der 42 Jahre alte Mann aus Wesselburen stehe im Verdacht, für das Verschwinden und den Tod des Mädchens verantwortlich zu sein, sagte ein Flensburger Kriposprecher am Freitag.

Sandra war am Abend des 4. August verschwunden. Ihre fast völlig skelettierte Leiche wurde vor einer Woche in der Nähe von Oldenswort entdeckt - rund 25 Kilometer nördlich von Wesselburen und nur wenige hundert Meter vom Haus der Eltern des Festgenommenen entfernt. Bisher steht nicht fest, wann und wie das Mädchen ums Leben kam. Ergebnisse aus der Gerichtsmedizin werden erst in der nächsten Woche erwartet.

Nach Angaben der Polizei ergaben die Vernehmungen des 42-jährigen Verdächtigen "gravierende Widersprüche hinsichtlich des tatsächlichen Ablaufs der Ereignisse im Zusammenhang mit Sandras Verschwinden am Abend des 4. August". Die Polizei durchsuchte zwei Wohnungen, die der 42-Jährige benutzt hat, und sein Auto. Die Beamten suchten auch nach Gegenständen aus dem Besitz des Mädchens, die weder in ihrem Zimmer noch am Fundort ihrer Leiche gefunden wurden. Der 42-Jährige hatte vor seiner Festnahme in der Öffentlichkeit seine Unschuld beteuert. Er habe nichts mit dem Verschwinden von Sandra zu tun.

Sandra hatte sich am Abend des 4. August am Wesselburener Schulzentrum mit Freunden getroffen. Gegen 23 Uhr wollte sie wieder zu Hause sein, doch dort kam sie nie an. Die Identität der Leiche wurde am vergangenen Montag durch eine Obduktion geklärt.

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