Festnahmen
Nach Blutbad in Dortmund dauern Ermittlungen an

Nach den tödlichen Schüssen in Dortmund und der Festnahme von sechs Tatverdächtigen dauern die Ermittlungen über die Hintergründe des Blutbades an. Die Täter hatten am Montagmittag aus einem fahrenden Auto heraus zwei Männer erschossen und zwei weitere durch Schüsse schwer verletzt.

dpa DORTMUND. Noch am Montagabend wurden sechs Türken aus dem Ruhrgebiet festgenommen. In Essen seien mehrere Wohnungen durchsucht worden. Weitere Einzelheiten wollte die Dortmunder Staatsanwaltschaft am Dienstag bekannt geben.

Bei den Toten handelt es sich laut Polizei ebenfalls um Türken im Alter von 21 und 27 Jahren. Verletzt wurden zudem ein 25-jähriger Türke und ein Anwohner, ein 35-jähriger Grieche. Sie wurden mit schweren Schusswunden ins Krankenhaus gebracht und operiert. Der Grieche sei inzwischen außer Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Waffen seien am Tatort nicht gefunden worden, nur zahlreiche Patronenhülsen. Die Täter entkamen in ihrem Auto zunächst unerkannt. Die Hintergründe der Bluttat waren weiter unklar. Eine Familienfehde schloss die Polizei aber nicht aus.

Es war laut Polizei das dritte Mal innerhalb eines Monats, dass in der Dortmunder Nordstadt geschossen wurde, davon zwei Mal aus einem fahrenden Auto. Über mögliche Zusammenhänge zwischen den Fällen war nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch nichts bekannt.

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