Festnetz-Betreiber bringt 49,9 % des Kapitals an die Börse
Teil-Börsengang von Infostrada

Der italienische Festnetz-Betreiber Infostrada hat nach eigenen Angaben von seinen Aktionären die Zustimmung zu seinen Plänen für einen Teil- Börsengang bekommen.

Reuters MAILAND. Die Anteilhaber hätten das Vorhaben gebilligt, bis zu 49,9 % des Kapitals an die Börse zu bringen, teilte das Unternehmen am Wochenende mit. Infostrada ist eine Tochter des von der britischen Vodafone übernommenen Mannesmann -Konzerns. Firmen-Chef Riccardo Ruggiero sagte in einem Zeitungsgespräch, Infostrada werde im gewöhnlichen Geschäft voraussichtlich schon in diesem Jahr und damit früher als ursprünglich erwartet die Gewinnzone erreichen.

Der Mannesmann-Aufsichtsrat hatte am Mittwoch zugestimmt, im vierten Quartal dieses Jahres 49,9 % des Infostrada- Kapitals an die Börse bringen. Mit dem Erlös will der neue Mannesmann-Eigner Vodafone AirTouch nach Angaben aus Branchenkreisen Projekte im Zusammenhang mit Geboten für die dritte Generation der UMTS- Mobilfunklizenzen finanzieren. Die "Financial Times" hatte im Juni berichtet, Vodafone wolle mit dem Börsengang bis zu sieben Mrd. Euro erlösen.

Ruggiero sagte der italienischen Zeitung "La Stampa", Infostrada werde etwas früher als vorher gesehen aufhören, Verluste zu schreiben. "Dieses Jahr prognostizieren wir erstmals, dass das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen positiv sein wird, beflügelt durch ein unerwartet hohes Wachstum des Gesprächsvolumens.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%