Festnetzbetreiber sehen sich zu Einsparungen genötigt
Japanische Mobilfunker steigern Investitionsvolumen

dpa TOKIO. Japans führende Mobilfunkbetreiber wollen im laufenden Geschäftsjahr deutlich mehr investieren. Wie die Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" am Montag berichtete, planen die Firmen eine Aufstockung ihrer Kapitalausgaben um zusammen zehn Prozent auf 1,72 Billionen Yen (32,5 Mrd. Mark/16,6 Mrd. Euro). Um mit der stark wachsenden Beliebtheit von Handys mitzuhalten sowie in Vorbereitung auf die für kommendes Jahr erwartete neue Mobilfunk-Generation müssten die Firmen in neue Anlagen investieren.

Umgekehrt sehen sich die Betreiber von Festnetz-Telefondiensten NTT East und NTT West dem Bericht nach gezwungen, ihre Ausgaben im bis März laufenden Geschäftsjahr um etwas mehr als zehn Prozent auf rund 1,1 Billionen Yen zu drosseln. Über die kommenden drei Jahre sei eine weitere Verringerung um 30 % geplant. Der Mobilfunkriese NTT DoCoMo hingegen wolle die Investitionen um 7,6 % auf 943 Mrd. Yen aufstocken. So erwäge der Konzern, 26 Mrd. Yen in eine Ausweitung der Anlagen für sein erfolgreiches "i-mode"-Netz zu investieren, dem weltweit ersten Internet-Anschluss für Handys.

Die zu Japan Telecom gehörende J-Phone Gruppe wolle ihre Kapitalausgaben im laufenden Geschäftsjahr um 42,4 % auf 319 Mrd. Yen erhöhen. Die DDI-Gruppe, IDO sowie die Tu-Ka Gruppe wollten dagegen wegen überschüssiger Anlagen ihre Investitionen um zusammen 16,3 % auf 460 Mrd. Yen drosseln, hieß es.

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