Feuergefecht
KFOR-Patrouille an Grenze zwischen Kosovo und Südserbien beschossen

afp PRISTINA. Eine Patrouille der Kosovo-Friedenstruppe KFOR ist an der Verwaltungsgrenze zwischen dem Kosovo und Südserbien beschossen worden. Nach NATO-Angaben wurden die russischen und US-Friedenssoldaten am Sonntag in ein Feuergefecht verwickelt. Verletzt wurde niemand. Die KFOR hatte ihren Einsatz an der Verwaltungsgrenze in den vergangenen Wochen verstärkt. Sie will damit verhindern, dass die albanische Befreiungsarmee von Presevo, Medvedja und Bujanovac (UCPMB) in Südserbien weiter Unterstützung und Waffen aus dem Kosovo erhält. Die UCPMB kämpft für einen Anschluss albanisch bewohnter Gebiete Südserbiens an die Unruheprovinz.

In den vergangenen Wochen kam es in der entmilitarisierten Zone zwischen dem Kosovo und Südserbien immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Kosovo-Albanern und der serbischen Polizei. Der UN-Sicherheitsrat will am Dienstag über die Krise beraten.

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