Feuergefecht
Rebellenchef Guinea-Bissaus bei Kämpfen getötet

dpa LISSABON. Bei einem Feuergefecht zwischen Regierungstruppen und aufständischen Soldaten im westafrikanischen Kleinstaat Guinea- Bissau ist der flüchtige Rebellenchef Ansumane Mane getötet worden. Auch zwei Gefolgsleute des Generals seien bei den Kämpfen in Quinhamel 40 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Bissau gefallen, meldete das staatliche portugiesische Fernsehen (RTP) am Freitag. Eine Gruppe von rund 50 Elitesoldaten habe den Unterschlupf der Rebellen angegriffen. Der Tod Manes sei vom Generalstab der Streitkräfte bestätigt worden.

Anfang vergangener Woche hatte sich Mane eigenmächtig zum neuen Armeechef der früheren portugiesischen Kolonie ernannt. Zuvor hatte er den von Präsident Kumba Yala eingesetzten General Verissimo Seabra festnehmen lassen. Die Militärrevolte scheiterte jedoch. Loyale Regierungstruppen schlugen Mane und seine Einheiten in die Flucht.

Mane hatte mit einer Militärrebellion bereits den Bürgerkrieg von 1998 und 1999 ausgelöst. Dieser hatte zum Sturz des damaligen Präsidenten Joao Bernardo Vieira geführt. Mane blieb danach an der Spitze einer Militärjunta, die auch nach der Wahl eines neuen Staatschefs nicht offiziell aufgelöst wurde und eine Art von Nebenregierung bildete.

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