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Fiat-Chef Demel will Renault und Peugeot angreifen - Marke Lancia bleibt

Der Turiner Automobilhersteller Fiat will bei Qualität und Image mit den Konkurrenten Renault und Peugeot gleichziehen. "Wir orientieren uns an unseren französischen Wettbewerbern - ohne sie dabei zu imitieren", sagte der Vorstandschef von Fiat Auto, Herbert Demel, der "Wirtschaftswoche".

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Turiner Automobilhersteller Fiat will bei Qualität und Image mit den Konkurrenten Renault und Peugeot gleichziehen. "Wir orientieren uns an unseren französischen Wettbewerbern - ohne sie dabei zu imitieren", sagte der Vorstandschef von Fiat Auto, Herbert Demel, der "Wirtschaftswoche".

Innerhalb von drei Jahren wolle er das angeschlagene Unternehmen saniert haben, ohne dabei zu Massenentlassungen greifen zu müssen. "Fiat hat kein Beschäftigungsproblem", sagte Demel. Themen seien die richtige Positionierung der Marken, ein höherer Grad an technischer Standardisierung und eine bessere Kundenorientierung.

Auf keinen Fall wolle er die Marke Lancia aufgeben, sagte der Vorstandschef. "Lancia wächst von unseren Marken am schnellsten." Vom neuen Mikrovan Musa, der Ende des Jahres in Deutschland auf den Markt kommt, will Demel europaweit 40 000 Stück pro Jahr verkaufen. Weiter ausbauen will Demel die Kooperation mit General Motors (GM) . "GM-Europachef Fritz Henderson und ich reden kontinuierlich darüber, wie wir die Zusammenarbeit verbessern können."

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