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Fiat operativ im 2. Quartal zurück in schwarzen Zahlen - Fehlbetrag vergrößert

(dpa-AFX) Turin - Der Autobauer Fiat < F.MIX > < Fiat.FSE > ist in seinem zweiten Quartal operativ in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter dem Strich vergrößerte sich allerdings der Verlust. Wie das Unternehmen am Montag in Turin mitteilte, war das operative Ergebnis von minus 25 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr plus 18 Millionen Euro gestiegen. Damit traf der Konzern die Erwartungen der Experten. Von der Nachrichtenagentur AFX News befragte Experten hatten das operative Ergebnis von Fiat in einer Spannbreite von minus 25 bis plus 23 Millionen Euro.

(dpa-AFX) Turin - Der Autobauer Fiat < F.MIX > < Fiat.FSE > ist in seinem zweiten Quartal operativ in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter dem Strich vergrößerte sich allerdings der Verlust. Wie das Unternehmen am Montag in Turin mitteilte, war das operative Ergebnis von minus 25 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr plus 18 Millionen Euro gestiegen. Damit traf der Konzern die Erwartungen der Experten. Von der Nachrichtenagentur AFX News befragte Experten hatten das operative Ergebnis von Fiat in einer Spannbreite von minus 25 bis plus 23 Millionen Euro.

Der Nettoverlust, der im vergangenen Jahr noch 27 Millionen Euro betragen hatte, vergrößerte sich weiter. So fiel im zweiten Jahresviertel ein Minus von 464 Millionen Euro an. Analysten hatten mit einem konzernweiten Quartalsfehlbetrag zwischen minus 37 bis minus 480 Millionen Euro gerechnet. Allerdings wird von Analysten das operative Ergebnis als die wichtigere Kennzahl betrachtet. Der Umsatz verringerte sich unterdessen nur geringfügig. Er ging von 12,46 auf 12,332 Milliarden Euro zurück.

Der Konzern, der Ende März auf einem Schuldenberg von 4,410 Milliarden Euro saß, konnte diesen etwas abtragen. Die Verschuldung habe Ende Juni 4,254 Milliarden Euro betragen, hieß es weiter.

Die Autosparte, das Sorgenkind des Konzerns, rutschte im zweiten Quartal im laufenden Geschäft weiter in die roten Zahlen. Das operative Ergebnis sank von minus 234 im Vorjahr weiter auf minus 282 Millionen Euro. Dabei blieben die Umsätze mit 5,197 Milliarden Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Der Konzern bestätigte seine bisherige Jahresprognose. In diesem Jahr soll auf Konzernebene die Gewinnschwelle erreicht werden. Diese Bestätigung der Prognose kam überraschend, da der neue Unternehmenschef Sergio Marchionne erst unlängst sich in mehreren Interviews pessimistisch geäußert hatte. Der Manager, der im Juni das Konzernruder übernahm, hatte die - noch aus der Ära seines Vorgängers Giuseppe Morchio stammende - Breakeven-Prognose als "nicht realistisch" kritisiert.

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