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Fiat strafft seine Autosparte - Funktionen der Geschäftseinheiten beschränkt

Der Fiat-Konzern strafft seine Organisation in der Autosparte und baut das Management um. Wie der Konzern am Mittwoch in Mailand mitteilte, soll Spartenchef Herbert Demel künftig mehr Kontrolle erhalten. Der Konzern präsentierte am Mittwoch die neue Unternehmensstruktur, laut der die bisherigen Geschäftseinheiten der Autosparte nur noch auf reine Vertriebs- und Marketingfunktionen beschränkt werden sollen. Alle übrigen Bereiche wie etwa Produktion und Einkauf sollen markenübergreifend zentral gesteuert werden.

dpa-afx TURIN. Der Fiat-Konzern strafft seine Organisation in der Autosparte und baut das Management um. Wie der Konzern am Mittwoch in Mailand mitteilte, soll Spartenchef Herbert Demel künftig mehr Kontrolle erhalten. Der Konzern präsentierte am Mittwoch die neue Unternehmensstruktur, laut der die bisherigen Geschäftseinheiten der Autosparte nur noch auf reine Vertriebs- und Marketingfunktionen beschränkt werden sollen. Alle übrigen Bereiche wie etwa Produktion und Einkauf sollen markenübergreifend zentral gesteuert werden.

Der Konzern bricht mit seiner Umstrukturierung nach eigenen Angaben die alten Hierarchien auf und richtet das Management auf Teamarbeit aus. Künftig werde es ein Team aus 28 Managern geben, die direkt an Demel berichten. Der frühere Audi - und Volkwwagen-Manager und ausgewiesene Sanierungsprofi, den sich Fiat im vergangenen Jahr an die Spitze der Auto-Sparte geholt hatte, solle in dieser Struktur die oberste Kontrolle erhalten und als Generalmanager fungieren. "Die neue Struktur soll ein effektives Management durch schnelle auf Teamwork konzentrierte Prozesse sichern", teilte der Konzern mit.

24 der 28 Manager hat Fiat bereits benannt, die übrigen vier Posten sollen in den nächsten Wochen besetzt werden. Den Plänen zufolge soll der Österreicher Demel für eine gewisse Zeit bis zu einer Nachfolgeregelung Aufsichtsfunktionen über die Vertriebs- und Marketingaktivitäten der Marke Fiat übernehmen. Der bisherige Verantwortliche für die Geschäftseinheit, Gianni Coda wechselt den Angaben zufolge zum Einkaufs-Joint Venture von Fiat mit General Motors (GM) . Verantwortlich für die Marke Lancia werde weiterhin Daniele Bandiera sein, Luca De Meo behält seinen Posten bei Alfa Romeo.

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