Fiat und die lybische Staatsholding Lafico
Zwischenruf: Alte Freunde

Fiat sucht sich einen bekannten Verbündeten. Wie schon vor 25 Jahren kauft sich die libysche Staatsholding Lafico bei dem Autokonzern ein. Und wie damals steht es um Fiat nicht zum Besten.

Fiat sucht sich einen bekannten Verbündeten. Wie schon vor 25 Jahren kauft sich die libysche Staatsholding Lafico bei dem Autokonzern ein. Und wie damals steht es um Fiat nicht zum Besten. Vor allem die tiefrote Autosparte sorgt für Probleme. Bisher deutete alles darauf hin, dass General Motors den Autobereich von Fiat voll übernehmen würde, sollte sich die Situation weiter zuspitzen.

In zwei Jahren besitzt der US-Konzern die Option, sich die Autos von Fiat, Alfa Romeo und Lancia komplett einzuverleiben. Doch mit dem Einstieg von Lafico entwickelt sich für Fiat eine Alternative. Steigt der Finanzbedarf weiter, könnten die Libyer wie schon in ihrer ersten Fiat-Zeit mit einer kräftigen Kapitalspritze nachhelfen. Fiat bliebe unabhängig, GM bekäme nicht das Sagen. Einziger Störfaktor: mögliche politische Irritationen. Im Zweifelsfall würde sich Fiat darüber wahrscheinlich hinweg setzen.

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie
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