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Fiat und General Motors kooperieren in Produktion

Das neue Gemeinschaftsunternehmen Powertrain von Fiat und General Motors will bei der Produktion und Entwicklung von Motoren und Getrieben bis zum Jahr 2005 insgesamt 600 Mill. ? (knapp 1,2 Mrd. DM) einsparen.

dpa RÜSSELSHEIM. In den darauf folgenden Jahren 2006 und 2007 soll es eine weitere Milliarde Euro sein. Wie Geschäftsführer Jochen Ohse von der Opel Powertrain GmbH, der deutschen Tochtergesellschaft von Fiat-GM Powertrain, am Mittwochabend in Rüsselsheim sagte, sollen die Einsparungen zum großen Teil durch eine Verringerung der Produktfamilien von und Fiat erzielt werden.

Von den 14 Benzinmotor-Grundmodellen beider Unternehmen (6 von und 8 von Fiat) soll es künftig nur noch 8 geben. Bei den Dieselmotoren ist eine Reduzierung von 6 (3/3) auf 3 und bei den Getrieben von 13 (7/5) auf 8 geplant. Innerhalb der einzelnen Produktfamilien soll aber die Zahl der Varianten vergrößert werden, um den von Powertrain belieferten Marken beider Konzerne ein vielfältigeres Angebot machen zu können. Wesentliches Entwicklungsziel sei dabei die Qualitätsverbesserung.

Fiat-GM Powertrain ist nach eigenen Angaben das weltweit größte Unternehmen der Motoren- und Getriebefertigung mit 25 000 Mitarbeitern in 11 Ländern und einem Umsatz von 7 Mrd. ? (fast 14 Mrd. DM).

Hauptkunden des Gemeinschaftsunternehmens sind die Marken Opel, Fiat, Saab, Alfa Romeo und Lancia. Künftig sollen die Motoren und Getriebe aber auch anderen Autoherstellern außerhalb der Konzerne GM und Fiat angeboten werden. Fiat-GM Powertrain hat seinen Sitz in Turin. Die Anteilseigner sind zu 50 % Fiat Auto, zu 30 % die amerikanische Opel-Mutter General Motors und zu 20 % die Adam Opel AG.

Die deutsche Tochter Opel Powertrain GmbH beschäftigt nach Angaben von Geschäftsführer Jochen Ohse zur Zeit 4 230 Mitarbeiter in Bochum, Kaiserslautern und Rüsselsheim. Ende des Jahres 2002 wird in Rüsselsheim mit der Produktion eines neuen Sechs-Gang-Getriebes für Frontantriebsautos begonnen. Entwicklungsprojekt für die nahe Zukunft sind nach Angaben von Ohse die ersten Benzindirekteinspritzmotoren sowie ein kleiner Dreizylinder-Diesel.

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