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Fiat verhandelt mit General Motors über Zukunft der Autosparte

Die Konzernspitze der Fiat-Gruppe hat mit dem US-Autogiganten General Motors (GM) entscheidende Verhandlungen über die Zukunft der angeschlagenen Autosparte aufgenommen.

dpa-afx ROM/ZÜRICH. Die Konzernspitze der Fiat-Gruppe hat mit dem US-Autogiganten General Motors (GM) entscheidende Verhandlungen über die Zukunft der angeschlagenen Autosparte aufgenommen. Bei einem Treffen in Zürich sollte es am Dienstag vor allem um die so genannte "Put Option" gehen, eine Vertragsklausel, die es dem italienischen Unternehmen auf eigenen Wunsch erlauben würde, seine Autosparte an GM zu verkaufen. An den für den Nachmittag geplanten Verhandlungen werde neben Fiat-Chef Sergio Marchionne und dem Leiter der Autosparte Herbert Demel auch die Nummer Eins von General Motors Richard Wagoner teilnehmen, berichteten italienische Medien.

Fiat hatte im Jahr 2000 rund 20 Prozent seiner Autosparte an die Amerikaner verkauft. Ab dem 1. Januar 2005 würde nun die Klausel in Kraft treten, wonach GM auch die restlichen 80 Prozent übernehmen muss. Jedoch vertritt der US-Konzern den Standpunkt, Fiat habe durch eine Kapitalerhöhung den Vertrag gebrochen, weshalb die Option keine Gültigkeit mehr habe.

Fiat sieht die Rekapitalisierung, durch die sich die Beteiligung von GM mittlerweile auf zehn Prozent reduziert hat, hingegen als völlig legitim an. Zuletzt hieß es sogar, Fiat wolle rechtliche Schritte einleiten, um die Gültigkeit der Option durchzusetzen. Finanzexperten rechnen damit, dass sich General Motors aus dem Vetrag freikaufen könnte.

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