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Fiat verringert Verluste - Autosparte bleibt hinter Prognosen zurück

Der Turiner Fiat-Konzern hat seine operativen Verluste im dritten Quartal stark eindämmen können, ist aber mit dem Ergebnis der angeschlagenen Autosparte hinter den Erwartungen zurück geblieben.

dpa-afx TURIN. Der Turiner Fiat-Konzern hat seine operativen Verluste im dritten Quartal stark eindämmen können, ist aber mit dem Ergebnis der angeschlagenen Autosparte hinter den Erwartungen zurück geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr sei der operative Verlust von 285 Mill. Euro auf 97 Mill. Euro geschrumpft, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Gleichzeitig konnte Fiat Auto die Verluste zwar von 314 Mill. Euro im dritten Quartal 2003 auf 270 Mill. Euro verringern, verfehlte damit aber die Erwartungen von Analysten deutlich.

Jedoch musste die Gruppe gleichzeitig einen Nettoverlust von 554 Mill. Euro verkraften. Im Vorjahreszeitraum hatte das Minus lediglich bei 84 Mill. Euro gelegen. Damals hatte Fiat allerdings außerordentliche Einnahmen aus der Veräußerung mehrerer Unternehmensteile, wie etwa der Luftfahrtsparte Fiat Avio, verbuchen können.

Sanierungsprogramm

Gute Ergebnisse verzeichneten vor allem die Fiat-Sparten CNH (Landmaschinentechnik) und Iveco (Industriefahrzeuge): CNH steigerte den operativen Gewinn im dritten Quartal von 25 Mill. Euro im Vorjahr auf 90 Mill. Euro, Iveco legte gar von zwei Mill. Euro auf 76 Mill. Euro zu. Der Gesamtumsatz des Fiat-Konzerns stieg auf 10,648 (Vorjahr: 9,837) Mrd. Euro. Die Autosparte setzte 4,491 (4,155) Mrd. Euro um.

Der Vorstand bestätigte seine Prognose, dass der Konzern in diesem Jahr die Ertragswende im operativen Geschäft schaffen werde. Fiat steckt mitten in einem drastischen Sanierungsprogramm. An der Mailänder Börse legte die Fiat-Aktie nach Veröffentlichung der Zahlen um 2,2 Prozent auf 5,63 Euro zu./

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