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Fielmann mit Umsatz- und Gewinnrückgang - Ausblick leicht erhöht

Deutschlands größter Augenoptiker Fielmann hat im dritten Quartal die Auswirkungen der Gesundheitsreform mit einem Gewinnrückgang deutlich zu spüren bekommen.

dpa-afx HAMBURG. Deutschlands größter Augenoptiker Fielmann hat im dritten Quartal die Auswirkungen der Gesundheitsreform mit einem Gewinnrückgang deutlich zu spüren bekommen.

Wie Fielmann am Donnerstag mitteilte, sank der Vorsteuergewinn des Unternehmens auf 14,67 Mill. Euro von 26,1 Mill. Euro ein Jahr zuvor. Damit lag Fielmann aber leicht über der Prognose der von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten (14,475 Mill. Euro). Der Umsatz stürzte von 195,1 auf 155,2 Mill. Euro ab. Die Markterwartungen lagen bei 155,8 Mill. Euro. Der Überschuss verringerte sich auf 9,248 (16,3) Mill. Euro.

Jahres-Ausblick

Fielmann hob die zuletzt gesenkte Gewinnprognose für das Gesamtjahr jedoch wieder leicht an. Das Vorsteuerergebnis soll nun über statt genau 70 Mill. Euro betragen. Zur Umsatzerwartung machte der Optiker keine Angaben. Bislang hieß es, der Erlös solle mehr als 800 Mill. Euro betragen, verglichen mit 1,01 Mrd. Euro in 2003.

Fielmann war trotz der Einbußen im dritten Quartal zufrieden. Während der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) Mitte Oktober 2004 für die übrige Branche einen Umsatzrückgang von 30 Prozent vermeldete, habe man die eigenen Marktanteile ausbauen können. Beim Absatz will Fielmann im Gesamtjahr auf einen Anteil am deutschen Markt von 52 Prozent kommen. Der Konzern betreibt 464 Filialen. Nach neun Monaten verkauften die Hamburger 3,7 Mill. Brillen. /tb/sbi

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