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Fifa inspiziert Stadien in München und Frankfurt

Knapp eineinhalb Jahre vor Beginn der Fußball-WM sind die Verantwortlichen des Weltverbandes Fifa voll des Lobes für die WM-Stadien in Deutschland.

dpa MÜNCHEN. Knapp eineinhalb Jahre vor Beginn der Fußball-WM sind die Verantwortlichen des Weltverbandes Fifa voll des Lobes für die WM-Stadien in Deutschland.

"Ich bin sehr, sehr beeindruckt", sagte Uefa-Präsident Lennart Johannson als Vorsitzender des Organisations-Komitees der WM 2006 nach einem Besuch der Arenen in München und Frankfurt/Main. "Das wird eine großartige Weltmeisterschaft." Berlin, wo am 9. Juli 2005 das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft über die Bühne gehen soll, steht als nächstes auf dem Programm der Fifa-Delegation.

Vormittags hatten die Offiziellen zunächst das Frankfurter Waldstadion besucht, das als bedeutendster Standort beim Confederations Cup im Juni 2005 den Ernstfall für die zwölf Arenen der Fußball-WM proben soll. "Frankfurt hat eine herausragende Stellung. Da können wir die WM 1:1 durchspielen, alles testen. Angefangen vom Ticketing bis hin zur Logistik", sagte Fifa-Generalsekretär Urs Linsi. In München besuchte die Delegation das neue Stadion, in dem am 9. Juni 2006 das Eröffnungsspiel der WM stattfinden soll.

Johannson lobte in Frankfurt den Fortgang der Bauarbeiten. "Ich bin sicher, zum Eröffnungsspiel des Cups wird alles fertig. Wenn Deutsche etwas versprechen, dann gibt es keinen Zweifel", erklärte der Schwede. Die Arena soll im Mai 2005 fertig gestellt sein, so dass nur ein kurzer Spielraum für die Übergabe zum Confederations Cup bleibt. In Frankfurt wird Deutschland am 15. Juni 2005 das Auftaktspiel gegen Australien sowie Griechenland am 19. Juni gegen Japan und am 22. Juni gegen Mexiko seine Gruppenspiel bestreiten. Zum Höhepunkt des Turniers mit acht Mannschaften ist das Waldstadion auch als Austragungsort für das Finale am 29. Juni ausgewählt worden.

Wolfgang Niersbach, Vize-Präsident des nationalen OK der WM 2006, betonte, dass sich bis auf das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern alle Bauarbeiten an den übrigen Austragungsorten im Plan befänden. "Es ist vorgesehen, dass wir in allen Stadion ein Jahr zum Eingewöhnen haben werden." Die Gesamt-Baukosten sind mit rund 1,5 Mrd. Euro veranschlagt. Darin enthalten sind auch die Kosten für die Arena Aufschalke und die AOL-Arena in Hamburg, die beim WM- Zuschlag schon fertig gestellt waren. "Das sind keine Investitionen für vier Wochen, sondern für Jahrzehnte", sagte Niersbach weiter.

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