Fifa nimmt entscheidende Änderungen vor
Überlegungen der Großvereine zurückgewiesen

Das Exekutivkomitee des Internationalen Fußball-Verbandes (Fifa) hat eine Europaliga strikt abgelehnt. Mit entsprechenden Überlegungen waren die europäischen Großvereine "G15", darunter aus der Bundesliga Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen, an die Öffentlichkeit getreten.

dpa/HB ZÜRICH. Wie die Fifa nach der zweitägigen Sitzung ihrer Exekutive mitteilte, stünden einer derartigen Liga die Fifa-Statuten entgegen. Die nationalen Verbände wurden angewiesen, "die Ligen beziehungsweise Klubs unter Androhung von Sanktionen zurückzupfeifen".

Das Exekutivkomitee änderte aber das eigene Disziplinarreglement so, dass es mit den Vorschriften der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) übereinstimmt. Außerdem wurde ein Zusatz in die Fifa-Regeln für Dopingkontrollen aufgenommen, nachdem Änderungen in der Wada-Liste der verbotenen Substanzen auch für die Fifa verbindlich sind. Auch im Transferrecht wurde eine entscheidende Veränderung vorgenommen. Von der neuen Saison an darf ein Spieler innerhalb eines Kalenderjahres zwei Mal den Klub wechseln, wenn der zwischen Verein und Spieler bestehende Vertrag vor dem zweiten Transfer im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst wird. Der Wechsel darf aber weiterhin nur innerhalb der TransferZeiträume erfolgen. Auch eine zweimalige Ausleihe von Spielern ist künftig gestattet.

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