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Fifa weist Kritik an WM-Ball zurück

Der Weltfußballverband Fifa hat die Kritik am offiziellen WM-Spielball "Fevernova" am Sonntag zurückgewiesen und angedeutet, die Spieler würden sich die Probleme nur einbilden.

Reuters SEOUL. Während Englands Star David Beckham zu den Fans des Balls zählt, bezeichneten andere Spieler das Produkt von Adidas als unkontrollierbar, zu groß oder schlicht "blöde". Fifa-Kommunikationsdirektor Keith Cooper sagte auf einer Pressekonferenz: "Das ist ein wenig seltsam. Die qualifizierten Teams erhielten den für die WM produzierten Ball bereits im Dezember. Es ist nicht so, dass die Spieler ihn nie zuvor gesehen hätten."

"Die meisten Mannschaften spielen seit sechs Monaten damit. Es gibt keinen Grund zu glauben, er verhalte sich in Korea und Japan anders als in irgendeinem anderen Teil der Welt", sagte Cooper. "Ich erinnere mich an ein Spiel 1982, für das ich verantwortlich war, bei dem beide Teams mit einem Ball gespielt haben, den sie nie zuvor gesehen hatten", fügte er hinzu. "Es war ein Standardball von Adidas, aber er war mit einem Emblem versehen worden. Es war exakt der gleiche Ball, aber alle Spieler beschwerten sich über ihn. Sehr oft lässt ihn die äußere Erscheinung unterschiedlicher anmuten als er tatsächlich ist."

Der Hersteller Adidas gab an, der goldbedruckte Ball sei dank wissenschaftlicher Tests um 25 % präziser als sein Vorgänger 1998.

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