Fifa zieht Bilanz
Nur in Spanien kamen weniger Fans ins Stadion

Weniger Tore und Zuschauer, mehr Gelbe Karten: Mit dieser Bilanz ging die 17. Fußball-Weltmeisterschaft zu Ende.

dpa YOKOHAMA/JAPAN. Wie der Weltverband Fifa am Montag mitteilte, sahen insgesamt 2 705 197 Zuschauer die 64 Spiele in Japan und Korea. Das entspricht einem Schnitt von 42 269 Fans (Japan: 44 957, Korea: 39580). Im Vergleich zu den vorigen fünf Endrunden war der Zuspruch nur 1982 in Spanien (35 698) geringer. Die meisten Tickets in der WM-Geschichte waren bei der Endrunde 1994 in den USA (68 991) verkauft worden.

Auch bei den Toren ist die Bilanz rückläufig. Insgesamt wurden 161 Treffer und damit pro Spiel im Schnitt 2,52 Treffer erzielt. Bei den Titelkämpfen in Frankreich (2,67) und den USA (2,71) konnte häufiger gejubelt werden.

Obwohl die erste WM in Asien nicht durch überharte Gangart der Profis in Erinnerung blieb, stieg die Zahl der Gelben Karten. Insgesamt verwarnten die Schiedsrichter 272 Spieler (Schnitt: 4,25). Das sind mehr als bei den Endrunden in Frankreich (4,03), Italien (3,12), Mexiko (2,56) und Spanien (1,88), aber weniger als in den USA 1994 (4,52). Die Rote Karte zückten die Referees insgesamt 17 Mal.

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