Filialnetz genutzt
Die Allianz steht weiter zur Dresdner Bank

Der Versicherungskonzern Allianz - will entgegen anderslautender Marktspekulationen - auch weiterhin die Strategie der Dresdner Bank unterstützen.

Reuters FRANKFURT. Dies sagte der Finanzchef des größten deutschen Versicherers, Paul Achleitner, am Donnerstagabend vor Journalisten in Frankfurt am Rande einer Veranstaltung des "Manager Magazins". Daneben führe der Versicherer auch Gespräche mit weiteren möglichen Partnern im Filialgeschäft, vor allem hinsichtlich des strategisch wichtigen Geschäfts mit der privaten Altersvorsorge.

"Wir haben bereits mehrfach bekundet, dass wir die bestehende Strategie des Managements und des Management-Teams der Dresdner Bank unterstützen", sagte Achleitner. Dies habe der Versicherungskonzern in der Vergangenheit getan und auch während der Diskussionen im Frühsommer, fügte er hinzu. Anderslautende Gerüchte, da habe sich irgend etwas an der Ausrichtung geändert, seien nicht zutreffend, sagte Achleitner. "Wir haben eine Beteiligung an einem Unternehmen, mit dem wir erfolgreich strategisch zusammenarbeiten", betonte der Allianz-Finanzchef.

Der Münchener Versicherer ist gegenwärtig mit einer Beteiligung von 21,7 % der größte Aktionär der Dresdner Bank und nutzt die Filialkette des Bankhauses vor allem als Vertriebskanal für seine Versicherungs- und Investmentprodukte. Die Spekulationen, die Allianz könne sich aus der Dresdner Bank zurückziehen, hatten in jüngster Zeit vor allem nach den gescheiterten Fusionsvorhaben zunächst mit der Deutschen Bank und dann mit der Commerzbank neue Nahrung bekommen.

Achleitner sagte weiter, die Allianz spreche mit vielen möglichen Partnern, um ihr erklärtes strategisches Ziel zu erreichen, auf dem wichtigen Markt für Produkte zur privaten Altersvorsorge eine führende Rolle zu spielen. Auf die Frage, ob die Deutsche Bank-Tochter Deutsche Bank 24 nicht ebenso interessant wäre wie die Dresdner Bank, sagt Achleitner: "Die Frage ist nicht: diese Bank oder jene Bank, diese Organisation oder jene Organisation", sagte Achleitener. Selbstverständlich spreche man im Rahmen der strategischen Zielsetzung mit einer ganzen Reihe von potenziellen Partnern.

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