Filialnetz schrumpft
Der Weg zur nächsten Bank wird immer länger

Der Schrumpfungsprozess des Filialnetzes setzt sich fort: Die Zahl der Bank- oder Sparkassen-Zweigstellen in Deutschland sank im vergangenen Jahr um 3 005 auf 53 931, wie die Bundesbank heute in Frankfurt mitteilte.

ddp/vwd FRANKFURT. Das größte Minus gab es laut Bundesbank mit 14,5 Prozent bei den Kreditbanken, das niedrigste mit 2,5 Prozent bei den Sparkassen. Auch die Gesamtzahl der Kreditinstitute in der Bundesrepublik ging deutlich zurück. Mit 2696 waren es Ende vergangenen Jahres 216 und damit 7,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Ursache waren in den weitaus meisten Fällen Fusionen.

Die Bundesbank verwies darauf, dass die Institute angesichts der zunehmenden Internationalisierung, eines starken Kosten- und Ertragsdrucks sowie des Wegfalls der Gewährträgerhaftung im Sparkassensektor einem immer stärkeren Konsolidierungsdruck ausgesetzt sind. Es sei deshalb zu erwarten, dass der seit Jahren registrierte Rückgang der Zahl der Kreditinstitute sich fortsetzen und an Dynamik zunehmen wird.

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