Filmaufnahmen am Tunnel wurden untersagt
Luftqualität im Gotthard wird weiter geprüft

Die Bergungsarbeiten im Gotthard-Tunnel sind am Dienstagmorgen erneut unterbrochen worden. Zunächst sollen die Ergebnisse von Luft-Messungen abgewartet werden, hieß es in Rundfunkberichten.

dpa AIROLO. Diese werden voraussichtlich in drei bis fünf Tagen vorliegen. Danach wird entschieden, ob Erkennungsspezialisten im Tunnel arbeiten können. Befürchtet wird, dass sich giftige Partikel in der Luft befinden können, die von ausgebrannten Lastwagenladungen stammen.

Die Arbeiten selbst könnten dann etwa zwanzig Tage dauern, teilte die Polizei am Dienstag mit. Gefahr für die Gesundheit der Experten könne nicht nur von der Luft, sondern auch von der Asche ausgehen. Der Tunnel wurde zunächst geschlossen und die Pressearbeit in Airolo eingestellt. Auch Filmaufnahmen sind nicht mehr gestattet.

Spezialisten des Schweizer Erkennungsdienstes hatten am Montag mit den Untersuchungen begonnen, um den Hergang des tragischen Frontalzusammenstoßes von zwei Lastwagen zu rekonstruieren. Gesucht werden soll auch nach einem elften Todesopfer, bei dem es sich vermutlich um den 45-jährigen türkischen Fahrer handelt, dessen Fahrzeug die Tragödie auslöste.

Unterdessen blockierte ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Lieferwagen am Dienstagmorgen erneut die wichtige Ausweich-Transitroute über den San Bernardino.

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