Filmrechtehändler für 2002 leicht optimistisch
Highlight Communications wieder auf Kurs

Der Schweizer Filmrechtehändler Highlight Communications hat sich mit dem Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten zufrieden gezeigt und seine Planung für 2002 leicht angehoben.

Reuters FRANKFURT. Für das Gesamtjahr erwarte Highlight nun einen Umsatz von 155 Millionen Schweizer Franken sowie einen Nachsteuergewinn von 17 Millionen Franken, teilte das im Nemax-50 gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. In der Planung seien keine Filmverkäufe an Fernsehanstalten enthalten. Bislang hatte der Filmrechtehändler Erlöse von 145 Millionen Franken und ein Ergebnis unter dem Strich von 14 bis 17 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Die Highlight-Aktie verlor im frühen Handel 1,96 Prozent auf 2,5 Euro.

"Trotz der anhaltenden Marktbereinigung im Mediensektor hat die Highlight-Gruppe eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung aufzuweisen", teilte Highlight mit. Das Unternehmen sieht sich mit seiner Tochter in der Sportrechtevermarktung und zusammen mit dem Münchener Filmproduzenten Constantin im deutschsprachigen Filmproduktions- und Filmlizenzhandelsmarkt gut aufgestellt. Highlight hatte im Mai zur Stärkung des operativen Geschäfts der Film Division zunächst 23 Prozent an Constantin erworben und diesen Anteil bis zum 30. September auf 25 Prozent aufgestockt sowie eine Kooperation im Bereich Kinoverleih abgeschlossen.

Auf Grund der angespannten Situation im TV-Markt habe sich Highlight beim Einkauf auf das zweistellig wachsende Segment Video/DVD konzentriert. Erstmalig seien in deutschen Videotheken dabei mehr DVDs als Videos verliehen worden.

In den ersten neun Monaten 2002 sei ein Umsatz von 115,5 Millionen (Vorjahr: 123,2) Franken erzielt worden. Operativ sei ein Gewinn von 25,1 Millionen Franken verbucht worden nach einem Betriebsverlust von 208,9 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum. Nach Steuern sei ein Plus von 12,4 Millionen Franken erreicht worden nach einem Verlust von 222,3 Millionen Franken vor Jahresfrist.

Nach dem Erwerb von insgesamt 25 Prozent der Constantin-Anteile hätten sich die liquiden Mittel nach neun Monaten auf 51,4 Millionen Franken reduziert. Zum Jahresende beliefen sie sich den Angaben zufolge noch auf 90,4 Millionen Franken. Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Banken seien nach neun Monaten auf 16 Millionen Franken gesunken von 32 Millionen Franken noch zur Jahresmitte.

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