Filmstudio erwartet 2003 Verlust: James Bond hilft Metro-Goldwyn-Mayer

Filmstudio erwartet 2003 Verlust
James Bond hilft Metro-Goldwyn-Mayer

Sondererträge und der neue James-Bond-Film "Stirb an einem anderen Tag" haben dem US-Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) im vierten Quartal 2002 ein kräftiges Umsatz- und Gewinnplus beschert.

Reuters SANTA MONICA. Für das laufende Jahr rechnet der Konzern allerdings mit Verlusten. Nach Steuern verbuchte MGM im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 58,7 Millionen Dollar oder 24 Cent je Aktie, nach 39,1 Millionen Dollar (16 Cent je Aktie) im Vorjahresquartal, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz stieg um 65 Prozent auf 620,9 Millionen Dollar. Der neue James-Bond-Film mit Pierce Brosnan hatte allein in den USA und Kanada 160 Millionen Dollar eingespielt, weltweit 375 Millionen Dollar.

In dem Quartalsgewinn sind allerdings 13,2 Millionen Dollar aus einer Einigung mit einem Prozessgegner und 32,5 Millionen Dollar aus dem Verkauf des Anteils am Kabelsender Bravo enthalten. Ohne diese Sondererträge lag der Gewinn je Aktie bei sechs Cent. Analysten hatten mit sieben Cent gerechnet.

Für das laufende Jahr rechnet MGM mit einem Verlust je Aktie von 28 bis 38 Cent. Der Umsatz soll aber weiter um drei bis fünf Prozent auf mehr als 1,7 Milliarden Dollar steigen.

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