Filmvermarkter in der Krise
Internationalmedia streicht jede dritte Stelle

Der defizitäre Filmvermarkter IM International Media will im Rahmen seiner Sanierungsbemühungen jeden dritten der rund 90 Arbeitsplätze streichen. Dadurch und mit Hilfe von Einsparungen bei den Allianzen mit Produzenten sollten die Ausgaben um insgesamt knapp 29 Millionen Euro reduziert werden, teilte die IM Internationalmedia AG (München) am Montag mit.

HB/dpa MÜNCHEN. Das Unternehmen hatte in den ersten neun Monaten einen Verlust von mehr als 36 Millionen Euro gemacht nach einem Gewinn von gut 4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Vor allem wegen des schwachen Starts des Films "K- 19: Showdown in der Tiefe" blieb auch der Umsatz deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Große Hoffnungen setzt das Unternehmen unter anderem auf die Starts der Filme "Terminator 3" mit Arnold Schwarzenegger und "Basic" mit John Travolta. Der Umsatz im Konzern solle von 250 bis 260 Millionen Euro in diesem Jahr auf 330 bis 350 Millionen Euro im kommenden Jahr steigen.

Die Börse reagierte positiv auf die Bekanntgabe der Sparpläne und des Umsatzziels. Der IM-Aktienkurs stieg zeitweise um mehr als 10 Prozent auf 1,06 Euro. Zum Jahresbeginn kostete die Aktie noch mehr als 20 Euro.

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