Filmwirtschaft
Good bye Wiesbaden

Der hessische Filmpreis wird von Wiesbaden nach Frankfurt am Main verlagert. Die Auszeichnungen werden am 9. Oktober erstmals im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vergeben. Dadurch soll der "Filmstandort Hessen" stärker wahrgenommen werden, meint der Minister für Kunst und Wissenschaft, Udo Corts.

HB FRANKFURT. Ein interessanter Ansatz, einen Filmpreis bedeutender zu machen, indem man ihn zum Beiprogramm einer Buchmesse macht. Vor allem, nachdem die selber gerade erst glimpflich aus einer Krise herausgekommen ist. Wer da nun wen attraktiver machen soll, ist wohl noch nicht ganz raus.

Dass die Buchmesse auf einmal auch brav den Film als eine "natürliche Ergänzung" bezeichnet, ist hoffentlich kein böses Omen. Denn tatsächlich kamen sich deutscher Film und deutsches Buch zuletzt immer näher. Während die einen mit dem "Schuh des Manitu" Kinokassenrekorde brechen, feiern die anderen mit ebenbürtigen Werken von Dieter Bohlen und Daniel Küblböck fröhliche Urstände.

Doch es gibt auch noch positives zu vermelden, zumindest aus der Filmwelt außerhalb Hessens. Etwa, dass "Good bye Lenin" für Deutschland um den Oskar kämpfen soll und es als deutscher Film bis auf den dritten Platz in den französischen Filmcharts geschafft hat. Das lässt doch mal wieder hoffen.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent
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