Fimatex auf der Suche nach sinnvollen Deals
Société Generale dementiert Kauf von Consors

Die französische Großbank Société Generale hat einen bevorstehenden Kauf des angeschlagenen Internet-Brokers Consors dementiert. Eine Sprecherin der Société-Generale-Online-Tochter Fimatex sprach am Mittwoch von einem Missverständnis. Allerdings sei Fimatex auf der Suche nach sinnvollen Deals. Eine Consors-Sprecherin lehnte jede Stellungnahme ab.

ap MÜNCHEN/PARIS. Die "Wirtschaftswoche" hatte berichtet, die Société Generale wolle Consors übernehmen und in die Fimatex integrieren. Die Verträge sollten spätestens Ende Dezember unterschrieben werden. Consors gehört mehrheitlich der SchmidtBank, die nach finanziellen Problemen von einer Auffanggesellschaft deutscher Großbanken übernommen wurde. Ein Sprecher der Auffanggesellschaft lehnte ebenfalls jeden Kommentar ab.

Consors hatte im Oktober vor dem angekündigten Abbau von 300 Stellen weltweit rund 1500 Mitarbeiter und 555 000 Kunden. Mit der Börsenflaute war das Unternehmen in die roten Zahlen gerutscht. In den ersten neun Monaten verzeichnete es einen Verlust von 61 Mill. Euro (118 Mill. Mark) nach Steuern.

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