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Finanz-Derivate erhöhen die Flexibilität

Als Instrumente des modernen Portfolio-Managements werden Optionen von Anlegern immer stärker genutzt. Der Umgang mit Optionen erfordert jedoch ein hohes Maß an Präzision und Professionalität.

HB. Optionen auf Aktien rücken mehr und mehr ins Blickfeld der Anleger. Die nachhaltig gestiegene Volatilität an den Aktienmärkten ermöglicht es, Prämien zu erwirtschaften, die früher kaum zu erzielen waren.

Optionen stellten ohne Frage die entscheidende Finanzmarkt-Innovation der 80er- und 90er-Jahre dar. Ihre Verbreitung fokussierte sich zunächst in erster Linie auf die Zinsmärkte. Auf den Aktienmärkten wurden sie von Aktienmanagern und Anlegern in Dividendenpapieren vorrangig als Sicherungsinstrument eingesetzt. Der Aufstieg der Deutschen Terminbörse (DTB ) - eines Entstehungspfeilers der Eurex - ebnete vor mehr als zehn Jahren den Aktienoptionen hierzulande den Weg in die "höchste Gewichtsklasse".

Spätestens seit der Fusion von DTB und Soffex zur deutsch-schweizerischen Terminbörse Eurex und der Einführung des Euros gewinnen Optionen auf europäische Standardaktien in den Anlageentscheidungen der Institutionellen Anleger und der Verwalter größerer Privatvermögen zunehmend an Bedeutung. Das Interesse an Aktienoptionen hat sich merklich verlagert. Weg von der reinen Absicherung hin zur Realisierung zusätzlicher Erträge. Performance mit Aktienoptionen ist voll im Trend.

Promptes Reagieren ist das A und O

Volatile Aktienmärkte legen es nahe, Prämien einzunehmen auf Aktien, die schon im Bestand sind (short call) oder die man ohnehin bald kaufen wollte (short put). Das Handling solcher Aktienoptionen erfordert allerdings ein hohes Maß an Präzision und Professionalität. Schnelles Reaktionsvermögen ist ebenso entscheidend wie die permanente systematische Marktübersicht. Vor allem der direkte Zugang zu den Market-Makern an den bedeutenden Terminbörsen ist unverzichtbar, denn promptes Reagieren auf Kursschwankungen ist in diesem Marktsegment das A und O.

Um als Bank für den Kunden auf diesem Gebiet nutzbringend tätig zu sein, ist es mit Professionalität allein nicht getan. Nur langjährige Erfahrungen im Eigenhandel ermöglichen es, wirklich innovativ zu sein. Denn nur das, was man selbst schon erfolgreich in der Praxis umgesetzt hat, kann man den Investoren mit Überzeugung weiterempfehlen. Vor einem solchen Hintergrund entstehen interessante Produkte. Besonders in Zeiten unsicherer und seitwärts gerichteter Aktienmärkte kommen diese Produkte dem Bedarf der Anleger sehr entgegen.

So wird z.B. eine Geldmarkt-Einlage mit einer Laufzeit von zwölf Monaten mit einem aktiv gehandelten Korb aus Aktienoptionen, das von der Bank gemanagt wird, miteinander kombiniert. Den Investoren kann so ein Ertragsziel von 7 % in Aussicht gestellt werden. Im Hinblick auf die aktuell vorherrschenden Minusmärkte eine durchaus ansehnliche Rendite. Eine unerwartete Aktien-Rally könnte die Performance in zweistellige Prozentbeträge rücken.

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