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Finanzaufsicht vermutet Insiderhandel bei Telekom Austria-Aktien

Die österreichische Finanzmarktaufsicht hat Ermittlungen im Zusammenhang mit dem geplatzen Verkauf der Telekom Austria an den Schweizer Konkurrenten Swisscom eingeleitet. Ein Sprecher der Aufsicht sagte der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe), dass der Verdacht auf Insiderhandel bestehe.

dpa-afx WIEN. Die österreichische Finanzmarktaufsicht hat Ermittlungen im Zusammenhang mit dem geplatzen Verkauf der Telekom Austria an den Schweizer Konkurrenten Swisscom eingeleitet. Ein Sprecher der Aufsicht sagte der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe), dass der Verdacht auf Insiderhandel bestehe.

Einige Personen dürften laut Zeitungsangaben schon vor der Bekanntgabe von dem Scheitern des Swisscom-Deals gewusst und ihre Aktien mit Gewinn verkauft haben. Wie das Blatt unter Berufung auf eine Statistik der Wiener Börse schreibt, hätten eine Minute vor der Handelsaussetzung der Telekom-Austria-Aktie rund 550 000 Papiere ihren Besitzer gewechselt.

Als der Handel wieder begonnen habe, seien die Aktien 20 % weniger wert gewesen. "Wir untersuchen, ob jemand vertrauliches Wissen ausgenutzt hat", sagte ein Sprecher der Börsenaufsicht dem Blatt.

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