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Finanzchefs der Euro-Zone sprechen über hohe Ölpreise

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Finanzminister der Euro-Zone sind am Dienstagabendin Luxemburg zusammengekommen, um über die hohen Ölpreise und deren Folgen fürdie Konjunktur in Europa zu beraten. Die EU-Kommission nahm zwar ihreWachstumserwartung für das Euro-Gebiet von 1,7 Prozent für das laufende Jahrbisher offiziell nicht zurück.

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Finanzminister der Euro-Zone sind am Dienstagabendin Luxemburg zusammengekommen, um über die hohen Ölpreise und deren Folgen fürdie Konjunktur in Europa zu beraten. Die EU-Kommission nahm zwar ihreWachstumserwartung für das Euro-Gebiet von 1,7 Prozent für das laufende Jahrbisher offiziell nicht zurück.

Laut Brüsseler Angaben könnte eine Erhöhung des Rohölpreises im laufendenJahr von 25 Prozent das Wachstum in der Euro-Zone jedoch um 0,2 Prozentpunkteschmälern und die Inflation nach oben treiben. Im Mai war die jährlicheInflationsrate nach Schätzungen bereits auf 2,5 Prozent geklettert.

Die Ressortchefs werden auch über den Vorschlag der EU-Kommission sprechen,ein Defizit-Strafverfahren gegen die Niederlande wegen überhöhterNeuverschuldung im vergangenen Jahr zu eröffnen. Den Haag war im vergangenenJahr auf eine Neuverschuldung von 3,2 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt gekommen,dies war über der Maastrichter Defizit-Grenze von 3 Prozent. Es wird nicht mitProblemen gerechnet, da die Niederlande das Verfahren annehmen wollen. Eineoffizielle Entscheidung dazu wird erst am Mittwoch in Kreis aller 25Ressortchefs gefällt werden.

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